Vier Tage, ein Steinrhythmus
Tag eins: Anreise nach Rothenburg, Stadtmauer-Rundgang, Abendessen in einer Gaststube mit Blick auf die Tauber. Tag zwei: Frühmorgens weiter nach Bamberg — Dom, Klein Venedig, ein Kellerbier. Tag drei: Fränkische Schweiz, Tropfsteinhöhle Pottenstein oder Burg Rabenstein, leichte Kalkwanderung. Tag vier: Rückfahrt über Nürnberg oder Verlängerung nach Würzburg.
Die Route funktioniert mit Bahn und Mietwagen gleichermaßen. Regionalzüge verbinden Nürnberg, Bamberg und Würzburg; Rothenburg und die Schweiz profitieren von kurzen Autostrecken. Wer aus München kommt, fährt über Nürnberg; aus Frankfurt über Würzburg — beide Achsen sind etabliert und gut lesbar auf Karten.
Gute Nachricht für Deutschland: Frankens steinerne Städte bleiben über das ganze Jahr zugänglich, und viele Altstadtkerne sind fußläufig ohne Auto erkundbar. Wer die Pfalz mit rosa Sandstein kennt, findet in Franken helleren Kalk und dichtere Stadtstrukturen — ein sinnvoller Kontrast zu den Felsen und Burgen der Pfalz.
Für vertiefende Begriffe zu Sandstein, Burgruinen und Naturparks empfiehlt sich das Glossar der Landschaft. Wer stattdessen zur Elbe und zu turmhohen Felsen wechseln möchte, liest weiter bei den sächsischen Felsen an der Elbe.